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Exkursion der Naturschutzvereine Ittenthal und Kaisten

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Auf der Pirsch

Datum: 09.05.2010
Text: Maria Cristina Fernandez
Fotos:

Am Sonntagmorgen trafen sich einige wagemutige, vermummte Personen vor dem Gemeindehaus in Kaisten. Jürg Winter erläuterte die Route, welche zuerst in Richtung Ittenthal, danach vom Chäsiberg weiter zu Rebmatt, Dägenacher bis an unser Ziel dem Schützenhüsli Ittenthal führte. Beim Chäsibergweiher werden wir auf ein paar wetterfeste Ittenthaler treffen, die sich uns anschliessen werden, sagt Jürg Winter.

So nun Stand nichts mehr im Wege, um unsere Pirschtour zu starten. Mit Fahrrad und mit Regenschutz ausgerüstet ging es über Feldwege natürlich in Richtung Ittenthal. Plötzlich hielten wir bei einer Gabelung an. Aus der alten Eiche am Wegesrand ertönte ein lieblicher Gesang, die Nachtigall begrüsste uns und für ein paar Minuten lauschten wir ihrem Lied. Ihr Beiname Gal stammt aus dem Althochdeutschen, das soviel wie Gesang heisst, somit ist sie eine Nachtsängerin.

Bei strömendem Regen ging’s weiter zum Trottenhof, wo wir die Fahrräder deponier-ten und den Naturschutzverein Ittenthal trafen. Gemeinsam pirschten wir zum Chäsi-berg hinauf. Die Sperberaugen der Teilnehmenden erfassten etliche Blumen, wie das Männliche Knabenkraut, Wiesensalbei, Zottiger Klappertopf etc. Zu jeder dieser Blu-me gab’s von Jürg Winter einen fachkundigen Erkennungshinweis.

Auf unserem weiteren Streifzug begleiteten uns Rauchschwalben und Turmfalke. Kurz vor unserer Ankunft im Schützenhüsli, durften wir eine besondere Art von Son-ne geniessen. Eine gelbgefiederte männliche Goldammer sass auf der Krone eines Nussbaumes. Schnell war das Fernrohr aufgestellt und der Vogel im Visier. Jeder durfte einen Augenschein auf die Goldammer werfen. Gross und klein konnten sich fast nicht satt sehen. Unerwartet spreizte er seine nassen Flügel und flog davon.

Nun ging’s flotten Schrittes dem Bestimmungsort entgegen. Ankommend am Ziel begrüsste uns das Küchenteam des Ittenthaler Naturschutzvereines, mit einem reich-haltigen Buffet. Bei warmen Getränken wurden die kalten Glieder schnell wieder warm. Mit vollem Bauch und vielen bleibenden Eindrücken ging’s individuell auf die Heimreise.